Am Dienstag, den 7. Juli 2026, wurde der Löschzug Siedlinghausen um 15:09 Uhr zu einem Brandeinsatz alarmiert.
Ein Bewohner hatte bei dem Versuch, Unkraut mithilfe eines Abflammgerätes zu entfernen, versehentlich eine unmittelbar am Wohnhaus stehende Hecke in Brand gesetzt. Eigene Löschversuche mit einem Gartenschlauch blieben aufgrund der schnellen Brandausbreitung erfolglos.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Hecke bereits in Flammen. Aufgrund des geringen Abstands zum Gebäude bestand die akute Gefahr, dass das Feuer auf das Wohnhaus und insbesondere den Dachstuhl übergreifen könnte.
Die Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor und löschten die brennende Hecke ab. Ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl konnte verhindert werden. Anschließend wurde der betroffene Bereich auf mögliche Glutnester kontrolliert.
Hinweis in eigener Sache
Dieser Einsatz zeigt erneut, wie schnell die Unkrautbekämpfung mit Abflammgeräten zu einem Brand führen kann. Insbesondere bei anhaltender Trockenheit und entsprechend trockener Vegetation können sich Flammen innerhalb kürzester Zeit ausbreiten und auf Hecken, Zäune, Gartenhäuser oder Wohngebäude übergreifen.
Wir möchten daher eindringlich darauf hinweisen, bei trockener Witterung auf diese Art der Unkrautbekämpfung zu verzichten. Wenige Sekunden Unachtsamkeit können ausreichen, um einen vermeintlich kleinen Entstehungsbrand zu einem größeren Schadensereignis werden zu lassen.
