Waldbrand | Marsberg – 13.08.2026

Am Donnerstag, den 13. August 2026, wurde der Löschzug Siedlinghausen um 15:00 Uhr über Meldeempfänger zu einem Brandeinsatz nach Marsberg-Helminghausen alarmiert.

Aufgrund eines ausgedehnten Wald- und Flächenbrandes wurden gemeinsam mit weiteren Einheiten aus dem Stadtgebiet Winterberg zusätzliche wasserführende Fahrzeuge zur überörtlichen Unterstützung angefordert.

Das Feuer hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf einer Fläche von rund fünf Hektar ausgebreitet. Aufgrund der Lage bestand die Gefahr, dass sich der Brand weiter in Richtung Messinghausen und in angrenzende Waldflächen ausbreiten könnte.

Insgesamt waren rund 475 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, DRK, Malteser Hilfsdienst und Technischem Hilfswerk im Einsatz. Aufgrund des großen Kräfte- und Materialbedarfs wurde zusätzlich überörtliche Unterstützung aus weiteren Teilen Nordrhein-Westfalens angefordert.

Die umfangreichen Löscharbeiten am Boden wurden zudem durch einen Löschhubschrauber aus der Luft unterstützt.

Die Kräfte aus dem Stadtgebiet Winterberg unterstützten die Einsatzmaßnahmen bis tief in die Nacht. Gegen 02:00 Uhr wurden sie an der Einsatzstelle durch nachrückende Einheiten abgelöst und konnten anschließend die Rückfahrt zu ihren Standorten antreten.

Für den Löschzug Siedlinghausen endete damit nach mehreren Stunden der überörtliche Einsatz in Marsberg.

Brandmeldeanlage | Neuastenberg – 13.08.2026

Am Donnerstag, den 13. August 2026, wurde der Löschzug Siedlinghausen um 09:38 Uhr über Meldeempfänger zu einem Brandeinsatz nach Neuastenberg alarmiert.

In einem dortigen Seniorenheim hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst.

Nach der Erkundung durch die ersten Einsatzkräfte vor Ort konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Ein Rauchmelder hatte aufgrund eines technischen Defekts ausgelöst. Ein Brandereignis lag nicht vor.

Daraufhin konnten die noch auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte ihre Einsatzfahrt abbrechen und zu ihren Standorten zurückkehren.

Warum wurde der Löschzug Siedlinghausen alarmiert?

Normalerweise gehört der Löschzug Siedlinghausen bei einem Einsatz in diesem Objekt nicht zur regulären Alarmierung.

Zum Zeitpunkt des Einsatzes befanden sich jedoch noch Fahrzeuge und Einsatzkräfte des Löschzugs Winterberg im Rahmen einer überörtlichen Hilfe bei einem Waldbrand in Sundern. Um auch während dieser Abwesenheit einen ausreichenden Brandschutz und genügend Einsatzkräfte sicherzustellen, wurde der Löschzug Siedlinghausen zusätzlich alarmiert.

Der Einsatz zeigt damit auch, wie wichtig die gegenseitige Unterstützung der Einheiten innerhalb des Stadtgebietes ist – insbesondere dann, wenn Einsatzkräfte und Fahrzeuge bei größeren Schadenslagen überörtlich gebunden sind.

symbolbild

Waldbrand | am Eggenberg – 10.08.2026

Am Montagabend, den 10. August 2026, wurde der Löschzug Siedlinghausen um 21:13 Uhr zu einem Waldbrand im Bereich der „Talmulde am Eggenberg“ alarmiert.

Ein aufmerksamer Anwohner hatte von der gegenüberliegenden Bergseite aus einen Feuerschein im Waldgebiet entdeckt und daraufhin den Notruf abgesetzt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich die genaue Lokalisierung der Brandstelle zunächst als schwierig heraus. Das betroffene Waldgebiet ist weitläufig und teilweise nur schwer zugänglich. Nachdem die Einsatzstelle schließlich genau lokalisiert werden konnte, wurden weitere Einheiten aus dem Stadtgebiet Winterberg nachalarmiert.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde das Alarmstichwort aufgrund der Lage und des erforderlichen Kräfteansatzes von „Feuer 2“ auf „Feuer 3“ erhöht.

Die nachrückenden Kräfte sammelten sich zunächst im Bereich „Stausee“ und wurden von dort aus gezielt zur Einsatzstelle geführt.

Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte dabei auch von Landwirten aus Siedlinghausen und Brunskappel. Diese hatten ihre Hilfe angeboten und unterstützten die Wasserversorgung mit ihren Fahrzeugen. Für diese unkomplizierte und schnelle Unterstützung möchten wir uns ausdrücklich bedanken.

Um sich einen besseren Überblick über die Ausdehnung des Brandes zu verschaffen, wurde zusätzlich die Drohne des Löschzuges Winterberg angefordert.

Aus der Luft konnte die Einsatzleitung die Lage wesentlich besser beurteilen. Mithilfe der Wärmebildkamera wurden die Einsatzkräfte am Boden gezielt koordiniert und weitere Brand- und Glutnester schnell lokalisiert. Gerade in dem unübersichtlichen und schwer zugänglichen Gelände stellte die Drohne damit eine wertvolle Unterstützung bei der Brandbekämpfung dar.

Insgesamt erstreckte sich das Feuer über eine Fläche von rund 1500 Quadratmetern.

Nach mehreren Stunden intensiver Löscharbeiten konnte gegen 01:00 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden.

Insgesamt waren rund 85 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt.

Ein besonderer Dank gilt allen eingesetzten Kräften sowie den unterstützenden Landwirten aus Siedlinghausen und Brunskappel für die gute und reibungslose Zusammenarbeit.

Brandeinsatz l Silbach – 25.07.2026

Am Samstag, den 25. Juli 2026, wurde der Löschzug Siedlinghausen um 18:43 Uhr zu einem Brandeinsatz nach Silbach alarmiert.

In einem dortigen Seniorenheim hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst.

Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte auf der betroffenen Etage Brandgeruch wahrgenommen werden. Bei der anschließenden Erkundung stellte sich heraus, dass ein Bewohner einen Toaster offenbar zu lange in Betrieb hatte. Die dadurch entstandene Rauchentwicklung hatte einen Rauchmelder auf der entsprechenden Station ausgelöst.

Ein offenes Feuer lag nicht vor. Die betroffenen Räumlichkeiten konnten ohne den Einsatz technischer Mittel ausreichend gelüftet werden.

Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht erforderlich, sodass die eingesetzten Kräfte den Einsatz bereits nach kurzer Zeit beenden und wieder in ihre Standorte einrücken konnten.

Brandeinsatz l Negertalstraße – 07.07.2026

Am Dienstag, den 7. Juli 2026, wurde der Löschzug Siedlinghausen um 15:09 Uhr zu einem Brandeinsatz alarmiert.

Ein Bewohner hatte bei dem Versuch, Unkraut mithilfe eines Abflammgerätes zu entfernen, versehentlich eine unmittelbar am Wohnhaus stehende Hecke in Brand gesetzt. Eigene Löschversuche mit einem Gartenschlauch blieben aufgrund der schnellen Brandausbreitung erfolglos.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Hecke bereits in Flammen. Aufgrund des geringen Abstands zum Gebäude bestand die akute Gefahr, dass das Feuer auf das Wohnhaus und insbesondere den Dachstuhl übergreifen könnte.

Die Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor und löschten die brennende Hecke ab. Ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl konnte verhindert werden. Anschließend wurde der betroffene Bereich auf mögliche Glutnester kontrolliert.

Hinweis in eigener Sache

Dieser Einsatz zeigt erneut, wie schnell die Unkrautbekämpfung mit Abflammgeräten zu einem Brand führen kann. Insbesondere bei anhaltender Trockenheit und entsprechend trockener Vegetation können sich Flammen innerhalb kürzester Zeit ausbreiten und auf Hecken, Zäune, Gartenhäuser oder Wohngebäude übergreifen.

Wir möchten daher eindringlich darauf hinweisen, bei trockener Witterung auf diese Art der Unkrautbekämpfung zu verzichten. Wenige Sekunden Unachtsamkeit können ausreichen, um einen vermeintlich kleinen Entstehungsbrand zu einem größeren Schadensereignis werden zu lassen.

Brandeinsatz | Silbach – 12.06.2026

Am Freitag, den 12.06.2026, wurde der Löschzug Siedlinghausen um 10:42 Uhr über Meldeempfänger zu einem Brandeinsatz nach Winterberg alarmiert.

In einem Asphaltmischwerk „In der Laubecke“ war es zu einem Brand in einer Filteranlage gekommen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein Feuer im Bereich eines Staubsilos festgestellt. Aufgrund der Höhe der Anlage sowie der erforderlichen Löschwasserversorgung wurden weitere Einheiten aus dem Stadtgebiet nachalarmiert.

Der Löschzug Siedlinghausen stellte gemeinsam mit Kräften aus Niedersfeld die Wasserversorgung sicher. Hierzu wurde mit wasserführenden Fahrzeugen ein Pendelverkehr eingerichtet, um ausreichend Löschwasser zur Einsatzstelle zu transportieren.

Die Brandbekämpfung erfolgte durch mehrere Trupps unter Atemschutz sowie über die vorhandene Löschanlage des Betriebes. Der Einsatzerfolg wurde fortlaufend mit Wärmebildkameras und einer Drohne kontrolliert. Bereits nach rund 30 Minuten konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und auf den betroffenen Anlagenteil begrenzt werden.

Im Einsatz waren: Löschzug Siedlinghausen mit dem LF 10

Ebenfalls alarmiert: LZ Winterberg, LZ Niedersfeld, LG Altastenberg, LG Elkeringhausen, LG Grönebach, ZFR HSK, Polizei HSK

Zimmer-/Geschossbrand | Am Meisterstein – 11.03.2026

Am Mittwoch, 11. März 2026, wurde der Löschzug Siedlinghausen um 10:55 Uhr zu einem Zimmer-/Geschossbrand mit dem Stichwort „Menschen in Gefahr“ alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dunkler Rauch aus einem Fenster im Erdgeschoss. Ob sich zu diesem Zeitpunkt noch Personen im Gebäude befanden, war zunächst nicht bekannt.
Die Bewohner des Dachgeschosses hatten den Rauch bemerkt und daraufhin den Notruf abgesetzt.

Der Angriffstrupp brachte einen Rauchvorhang in Stellung, um zu verhindern, dass beim Löschangriff weiterer Brandrauch in das Treppenhaus und damit in das Dachgeschoss drang. Durch einen gezielten Innenangriff konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und ein größerer Schaden verhindert werden.

Im Einsatz waren: LZ Siedlinghausen LF 8/6 (FW3 HLF 10 1), LF 10 (FW3 LF 10 1), KdoW (FW3 KdoW 1)

Ebenfalls alarmiert: LG Altenfeld, LG Silbach, LZ Winterberg, LZ Niedersfeld (
IUK Einheit), LG Hildfeld (Atemschutz Anhänger), PSNV Erkunder, Polizei Winterberg, Rettungsdienst HSK, Notarzt Winterberg, Energieversorger

Brandeinsatz | Hochsauerlandstraße – 30.10.2025

Am Donnerstag, den 30.10.2025, wurde der Löschzug Siedlinghausen um 09:08 Uhr über Meldeempfänger zu einem Zimmerbrand / Geschossbrand alarmiert.

Aus einem Fenster im Dachgeschoss eines leerstehenden Gebäudes drang Rauch.

Die alarmierten Kräfte verschafften sich zunächst Zugang zum Gelände, bevor sie mit dem Innenangriff beginnen konnten. Dieser musste jedoch aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden, da das Gebäude bereits seit mehreren Jahren leer steht und teilweise als einsturzgefährdet gilt. Ein Zugang über das Treppenhaus war daher nicht mehr möglich.

Die Löscharbeiten erfolgten daraufhin von der Hochsauerlandstraße aus über die Drehleiter. Von hier aus gelang es schnell, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und den Brand zu löschen.

Während des Einsatzes wurde ein Feuerwehrmann schwer an der Hand verletzt. Nach medizinischer Erstversorgung vor Ort durch die eigenen Kräfte sowie den Rettungsdienst wurde er in eine Spezialklinik nach Marburg transportiert.

Während der Löscharbeiten war die Hochsauerlandstraße voll gesperrt.

Im Einsatz waren, LG Siedlinghausen LF 8/6 (FW 3 HLF 10 1), TLF 8/18 (FW 3 TLF 2000), KdoW (FW 3 KdoW 1)

Ebenfalls alarmiert: LZ Winterberg, LG Altenfeld, LG Silbach, LG HIldfeld, DRK Bad Fredeburg, Rettungsdienst HSK

 

Brandeinsatz | Sorpestraße – 28.08.2025

Am Donnerstag, den 28.08.2025, wurde der Löschzug Siedlinghausen über Meldeempfänger zu einem Brandeinsatz alarmiert.

Eine Bewohnerin hatte in einem angrenzenden Waldstück einen brennenden Baum bemerkt. Dieser war vermutlich durch einen Blitzeinschlag am Vortag entzündet worden.

Da sich die Einsatzstelle etwa 350 Meter unterhalb der Sorpestraße (L 742) in Richtung Altastenberg befand, musste eine entsprechend lange Wasserversorgung aufgebaut werden. Zusätzlich musste ein Weidezaun durchtrennt werden, um die Einsatzstelle zu erreichen.

Der Baum wurde mit einem C-Rohr abgelöscht.

Ein besonderer Dank gilt den Nachbarn, die die Einsatzkräfte mit kühlen Getränken versorgten, sowie einem Landwirt aus Altenfeld, der beim Abbau und Transport der Schlauchleitung unterstützte.

Im Einsatz waren, LG Siedlinghausen LF 8/6 (FW 3 HLF 10 1), TLF 8/18 (FW 3 TLF 2000), KdoW (FW 3 KdoW 1)

Ebenfalls alarmiert: Polizei HSK

 

Brandeinsatz | Hochsauerlandstraße – 21.07.2025

Am Montag, den 21.07.2025, wurde der Löschzug Siedlinghausen über Meldeempfänger zu einer unklaren Rauchentwicklung alarmiert.

Ein Gast des Schützenfestes in Siedlinghausen hatte auf seinem Heimweg in der leerstehenden Filiale einer Bank eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass die Vernebelungsanlage im Vorraum ausgelöst hatte. Angesichts der steigenden Zahl von Geldautomatensprengungen haben die Banken hier massiv nachgerüstet, um Täter von der Durchführung einer Sprengung abzuhalten.

Vermutlich wurde die Anlage durch einen technischen Defekt ausgelöst. Eine Brandgefahr bestand nicht, es wurde lediglich eine Belüftung der Räumlichkeiten durchgeführt.

Im Einsatz waren, LG Siedlinghausen LF 8/6 (FW 3 HLF 10 1), TLF 8/18 (FW 3 TLF 2000), KdoW (FW 3 KdoW 1)

Ebenfalls alarmiert: Polizei HSK