AED rettet Leben | Siedlinghausen – 13.07.2016

Bericht aus dem „Winterberger Anzeiger Nr. 26“ vom 13.07.2016

Zweimal im Jahr Geburtstag feiern – Dank des tatkräftigen Einsatzes der Ersthelfer und eines Defibrillators
Siedlinghausen.
Der seit vier Jahren in der Siedlinghauser Filiale der Volksbank Bigge-Lenne angebrachte Defibrillator der Firma MedX5 kam Ende des letzten Jahres erstmalig zum Einsatz – und das Dank des tatkräftigen Einsatzes der Ersthelfer Klaus Prior, Michael Wiedenbeck, Patrick Hermann und Hannelore Kolbe mit absolut positivem Ausgang.
Nachdem sie erfolgreich mit dem Laiendefibrillator reanimiert wurde, kann Maria Wegener nun zwei Mal im Jahr Geburtstag feiern. Allein durch die schnelle Hilfe erlitt sie keinerlei Folgeschäden und ist ihren Helfern mehr als dankbar.

Thomas Schmidt, Löschgruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr Siedlinghausen, wandte sich an die Firma MedX5, um über den positiven Ausgang zu berichten. HeartSine® – HeartSine® Defibrillatoren wurden speziell für untrainierte Ersthelfer entwickelt um sicherzustellen, dass auch diese Personengruppe unproblematisch, einfach, schnell und sicher das Gerät im Notfall einsetzen kann – und MedX5 setzen sich stetig dafür ein, Leben zu retten und öffentlich zugänglich automatische externe Defibrillatoren (AEDs) verfügbar zu machen. So ermöglicht das Forward Hearts Programm ehemaligen Betroffenen des Herzstillstands, über ihr Erlebnis zu berichten und somit dazu beizutragen, dass Bürger anderen Bürgern im Notfall rasch helfen und nicht „wegsehen“. Zur Anerkennung erhalten diese vom Hersteller direkt einen kostenfreien Defibrillator, der an eine Schule, eine Organisation oder beispielsweise einen Verein gespendet werden kann.

So erhielt Maria Wegener Anfang Juli durch Markus Limbach von der Firma MedX5 einen Defibrillator. MedX5 engagiert sich seit bereits seit über 18 Jahren für Laiendefibrillatoren und Defistandorte und hat gemeinsam mit der Björn Steiger Stiftung die Aktion: Kampf dem Herztod ins Leben gerufen – und dies zu einer Zeit, in der noch nicht einmal alle Krankentransportfahrzeuge und ehrenamtliche Helfer mit Defis ausgestattet waren. Ein weiteres Anliegen von MedX5 ist auch die Standortregistrierung und zwar auf einer europaweiten einheitlichen Plattform. Aus diesem Grund hat MedX5 die internationale Plattform Citizens save lives gegründet, die sich nicht nur um den weiteren Ausbau der Defistandorte, sondern auch um die Verbreitung der Standorte auf internationaler Ebene kümmert.

Gerne übergab Maria Wegener den Defibrillator als Spende an die Freiwillige Feuerwehr Siedlinghausen stellvertretend an Thomas Schmidt und Andreas Prior. So wird es in Siedlinghausen demnächst einen zweiten Defibrillator geben, dessen Standort am Feuerwehrgerätehaus – ganz in der Nähe der Sportanlagen, des Schwimmbades und der Schulen – als optimal bezeichnet werden kann. Das einzige was jetzt noch fehlt, ist ein gesicherter Außenwandkasten, um den Defibrillator allen zugänglich zu machen – eine Videoüberwachung zum Schutz vor Missbrauch oder Diebstahl ist dort bereits gegeben. Um die Funktionstüchtigkeit des Defis zu gewährleisten, muss dieser Kasten auf Grund der zum Teil sehr niedrigen Temperaturen zusätzlich beheizt sein. Die Anschaffungskosten liegen deshalb bei rund 1.000 Euro. Wenn Privat- oder Geschäftsleute Interesse haben, hierzu eine Spende zu leisten, können sie sich gerne mit Löschgruppenführer Thomas Schmidt, in Verbindung setzen.
Gemeinsam mit dem ansässigen Gewerbeverein und dem DRK plant die Freiwillige Feuerwehr Siedlinghausen Schulungen mit Übungsdefibrillatoren, um der Bevölkerung die Scheu vor den Geräten zu nehmen.

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Feuerwehrgerätehaus

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Im Sommer 2003 wurde zum ersten mal über die Anpassung der Räumlichkeiten unserer Löschgruppe nachgedacht. Bedingt durch die kontinuierlich steigende Personalstärke und die im Jahr 2014 anstehende Ersatzbeschaffung des TLF8/18 musste eine Lösung zur Erweiterung gefunden werden. Nach Ausarbeitung vieler Umbau-und Anbauvarianten am vorhandenen Gebäude im Grimmeweg und der darauf basierenden Kalkulation fiel im Herbst 2007 die Entscheidung für einen Neubau. Umgesetzt werden sollte die Maßnahme frühestens im Jahre 2013. Durch die Zuteilung von Mitteln aus dem Konjunkturpaket II entschied der Rat der Stadt Winterberg in der Sitzung am 17.12.2009, die Baumaßnahme vorzuziehen und im Sommer 2010 mit dem Bau zu beginnen.
Hier einige Skizzen und Ansichten:

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Schutzkleidung

Persönliche Feuerwehrschutzausrüstung

einfachDie persönliche Feuerwehrschutzausrüstung bildet die Grundausrüstung jedes Feuerwehrmannes. Sie besteht aus dem Feuerwehrschutzanzug (Hose und Überjacke aus flammenhemmenden Material, Nomex), dem Feuerwehrhelm mit Nackenschutz, Feuerwehrschutzhandschuhen aus flammen- hemmendem Material und Feuerwehr-schutzschuhwerk.

 

Erweiterte Feuerwehrschutzausrüstung

paBei Brandeinsätzen wird daneben im Regelfall umluftunabhängiger Atemschutz, bestehend aus Atemschutzmaske und Atemschutzgerät eingesetzt. Zudem werden bei Brandeinsätzen zum Schutz von Hals und Nacken sogenannte Flamm- schutzhauben benutzt.Die Feuerwehraxt, Feuerwehrsicherheitsgurt und die Feuerwehrleine mit Tragebeutel ergänzen die Ausrüstung.

 

Hitzeschutzkleidung

hitzeDie Hitzeschutzkleidung schützt den Feuerwehrangehörigen in Zusammenwirken mit der persönlichen Schutzausrüstung und ggfs. dem Atemschutzgerät vor gefährlicher Wärmestrahlung. Sie schützt nicht vor direkter Flammenbeaufschlagung. Es werden dabei folgende Formen eingesetzt:
Form 1, bestehend aus Kopfhaube mit Sichtgitter und Schulterschutz sowie Fünffingerhandschuhe mit langen Stulpen.
Form 2, bestehend aus Mantel einschl. Kopfhaube mit Sichtscheibe, sowie Fünffingerhandschuhen mit langen Stulpen.(Bild links)

Form 3, bestehend aus Vollschutzanzug einschl. Kopfhaube mit Sichtscheibe und Hitzeschutzstiefeln sowie Fünffinger- handschuhe mit langen Stulpen.

Schnittschutzbekleidung

motDie Schnittschutzbekleidung besteht aus einem Feuerwehrhelm mit Visier oder einem Forstschutzhelm. Beim jedem Einsatz von Motorsägen muss Gehörschutz getragen werden. Der Körper wird durch eine Schnittschutzhose sowie Feuerwehr- oder Schnittschutzstiefel und Feuerwehrhandschuhe geschützt.

Alarmierung

leitstellDie Löschgruppe Siedlinghausen wird, wie alle anderen Feuerwehren im HSK auch, durch die Leitstelle für Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz in Meschede alarmiert. Hier laufen sämtliche Notrufe der Nummer 112, sowie die Nummer 0291/19222 für Krankentransporte aus dem Hochsauerlandkreis auf.

 

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Die Alarmierung erfolgt bei uns entweder über Alarmmeldeempfänger, oder über Sirenen.

Je nach Einsatzart oder Umfang wird das jeweilige ausgelöst, denn nicht jeder Kollege hat einen Meldeempfänger. Und so kommt es, das vor allem auch tagsüber bei den meisten Einsätzen immer unsere Sirenen mitlaufen.

Hiervon haben wir insgesamt zwei Stück (eine auf der Firma Leiße, die andere auf dem Feuerwehrhaus.)

Beispiele für die Alarmierung nur über Meldeempfänger:

  • Kleinere Brandeinsätze (Mülltonnenbrand)
  • Kleinere Technische Hilfe Einsätze (Ölspur, Wasser im Gebäude)
  • Unterstützung Rettungsdienst
  • Anforderung Wasserträger (Tanklöschfahrzeug)
  • „Sondereinheiten“: Absturzsicherung, LNA Fahrdienst, Einsatzleitung für Großschadenlagen im HSK
  • Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
  • usw.

Beispiele für die Alarmierung zusätzlich mit Sirene:

  • Brandeinsätze mit Menschenleben in Gefahr
  • Größere Brandeinsätze
  • Verkehrsunfälle mit mehreren eingeklemmten Personen
  • usw.

Jeden ersten Dienstag im Monat um 18.00Uhr ist in der ganzen Stadt Winterberg Probealarm für sämtliche Meldeempfänger und Sirenen. Hierbei werden die Geräte richtig ausgelöst, sodass die Sirene eine Minute einen Heulton aussendet, der zweimal unterbrochen wird. Nur wenn der erste Dienstag auf einen Feiertag fällt, wird der Probealarm nicht durchgeführt.

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Ölspur | Inselstraße – 10.07.2016

Am 10.07.2016 wurde die Löschgruppe Siedlinghausen um 12.34 Uhr über Meldeempfänger zu einer Ölspur alarmiert.

Im Bereich der Inselstraße / K48 Richtung Elpe hatte ein Fahrzeug Schmierstoffe verloren.
Die Ölspur wurde mit Bindemittel abgestreut und anschließend wieder aufgenommen.

Im Einsatz waren: LG Siedlinghausen LF 8/6 (FW 3 HLF 10 1), KdoW (FW 3 KdoW 1)

2016 07 10

Fahrdienst LNA | Arnsberg – 26.06.2016

Am Sonntag den 26.06.2016 wurde die Löschgruppe Siedlinghausen um 03:23 Uhr über Meldeempfänger für den Fahrdienst LNA (Leitender Notarzt) alarmiert.

In einem Mehrfamilienhaus in Arnsberg war in der Nacht ein Feuer ausgebrochen.
Eine Küche im ersten Obergeschoss geriet aus noch ungeklärter Ursache in Brand. Alle zehn Personen, die sich zu dem Zeitpunkt in dem Geäubde aufhielten, konnten gerettet werden.
Ein Mann wurde bei dem Feuer schwer verletzt. Alle anderen Personen wurden ebenfalls in den umliegenden Krankenhäuseren behandelt.

Im Einsatz waren: LG Siedlinghause KdoW (FW3 KdoW 1), Leitender Notarzt

Brandeinsatz | Am Eschenberg – 08.05.2016

Am Sonntag den 09. Mai 2016 wurde die Löschgruppe Siedlinghausen um 14:42 Uhr über Meldeempfänger zu einem Brandeinsatz alarmiert.

Zwischen Niedersfeld und Siedlinghausen im Berich „Am Eschenberg“ ist ein Flächenbrand gemeldet worden.
Der Löschzug Niedersfeld forderte als zusätzlichen Wasserträger das Tanklöschfahrzeug nach.

Im Einsatz waren: LG Siedlinghausen TLF (FW 3 TLF 2000)

Ebenfalls alarmiert: LZ Niedersfeld

Brandmeldeanlage | Silbach – 07.12.2015

Am Montag den 07.12.2015 wurde die Löschgruppe Siedlinghausen um 11:36 Uhr über Sirene und Meldeempfänger alarmiert.

In einem Seniorenheim in Silbach hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass ein Rauchmelder durch Wasserdampf ausgelöst wurde. Mitarbeiter hatten die Spülmaschine in der Teeküche frühzeitig geöffnet.

Die Anlage wurde zurückgestellt und dem Betreiber übergeben.

Nachrückende Einsatzkräfte konnten Ihre Alarmfahrt abbrechen.

Erst im Herbst 2014 führter der Löschzug 3 an diesem Objekt die gemeinsame Herbstabschlußübung durch.

Im Einsatz waren: LG Siedlinghausen LF 8/6 (FW 3 HLF 10 1), KdoW (FW 3 KdoW 1)

Ebenfalls alarmiert: LZ Winterberg ELW (FW1 ELW1 1), HLF (FW1 HLF20 1), DLK (FW1 DLK23 1), LG Silbach TSF (FW 10 TSF 1), LG Altenfeld TSF-W (FW 9 TSF-W 1), Rettungsdienst Winterberg (RS8 RTW1), Rettungsdienst Olsberg (RS7 RTW1), Polizei Winterberg

Führungskräfte Wanderung – 14.11.2015

Am Samstag, den 14.11.2015 trafen sich die Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Winterberg am neuen Gerätehaus in Silbach. Nach einer kurzen Besichtigung des Rohbaus, ging es weiter zu einem kurzen Stop des nahegelegenen Bergsees. Von da aus wanderten dann alle gemeinsam zum Feuerwehrhaus Siedlinghausen. Hier gab es Kaffee und Kuchen sowie Abends leckeres from Grill.

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Herbstabschlussübung Löschzug 3 | Siedlinghausen – 07.11.2015

Am Samstag, den 07.11.2015 führte die Löschgruppe Siedlinghausen zusammen mit den Einheiten aus Altenfeld und Silbach ihre Herbstabschlussübung durch.
Gemeldet wurden mehrere vermisste Personen in den verrauchten Jugendräumen der Kolpingsfamilie. Alle Personen konnten durch die unter Atemschutz eingesetzten Einsatzkräfte gerettet werden. Eine Wasserversorgung vom offenen Gewässer und aus dem Hydrantennetzt wurde aufgebaut.

Im Einsatz waren: LG Siedlinghausen HLF (FW 3 HLF 10 1), TLF (FW 3 TLF 2000), KdoW (FW 3 KdoW 1)

Ebenfalls alarmiert waren:LG Silbach TSF (FW 10 TSF 1), LG Altenfeld TSF-W (FW 9 TSF-W 1),